Zeeland #von unterwegs

Auszeit in Zeeland

Mein kleiner Trip ans Meer…

Zeeland

Ein bissl Meer … Sonne und etwas Wind um die Nase … ein Fahrrad und viel Natur … das alles und noch viel mehr, mit gaaaanz viel Ruhe und Erholung … hab ich mir gegönnt. Also … einmal gut eincremen und ab auf den Drahtesel … lasst uns Zeeland etwas entdecken!

〈Werbung – weil Ortsnennungen, Verlinkungen und Empfehlungen und für was auch imma noch. Bekomme nix dafür, machs aber trotzdem gern und das ganz freiwillig …〉

Als ich meinen Sommerurlaub für dieses Jahr plante, war klar, ich MUSS ANS MEER. Nicht, dass ich das Meer nicht in den letzten Jahren  mal gesehen hätte. Ganz genau genommen, war ich letztes Jahr mit einer Freundin in Barcelona. Liegt ja auch am Meer. Nur wars da etwas sehr fresh, so im Februar. Und wir hatten ja auch nen Städtetrip gemacht (bin ja voll der Fan von) und kein Badeurlaub. Also, war es jetzt an der Zeit, ans Meer zu fahren und einfach mal nix zu tun. Also wirklich entspannen, lesen, essen und es sich einfach nur gut gehn lassen. Eine kleine Auszeit sozusagen von allem! Und bestens geeignet dafür ist … Zeeland!

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Ein B&B zum Verlieben …

Inspiriert für meine kleine Auszeit am Meer hat mich eine meiner lieben Bloggermädels (wer es genau war, verrat ich euch später *zwinker). Sie fährt seit langem mindestens 1 mal im Jahr auf die holländischen Inseln und hat mich sozusagen unbeabsichtigt beeinflusst *zwinker. Hab also gebrain-stormt, mich durch einige Blogbeiträge, Berichte und Unterkunftplattformen gewurschtelt und bin dann, irgendwann auf ein absolutes Schmuckstückchen gestoßen. Ein super gemütliches und mega tolles Bed & Breakfast. Auf der Insel Walcheren, direkt an äußersten Zipfel, in Westkapelle.  Und ich sagte mir, nix wie ran an die Tasten und hab mich sofort bei Frankrijk Noord für eine Woche eingebucht.

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Diese, über die Jahre liebevoll eingerichtete Unterkunft, war einmal ein Bauernhof. Nach und nach umgebaut und ist stückweise zu einem kleinen, charmanten und einzigartigen  Bed & Breakfast gewachsen.

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Mit etwas französischen Touch und viel Liebe zum Detail, kann man auf diesem Stückchen Land so einiges entdecken. Es ist nicht riesig, aber dennoch groß. Im Haus gibt es zwar nur 4 Zimmer, aber sie sind für (je nach Zimmergröße) 2 bis max. 4 Personen ausgelegt. Dann gibt es noch eine urige, aber schnuckelig und heimelig, eingerichtete Gartenhütte und ein Glashaus, in dem Edith, eine der Betreiberinnen, auch ihre Yogastunden gibt …

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Der vordere Gartenbereich ist eine absolute Obst- und Blumenoase. Vom Apfel – und Birnenbaum, über Mandel-, Feigen-, Kirsch- und Pflaumenbaum ist hier so ziemlich alles vertreten. Man findet, mal hier mal da und auch etwas versteckt, Stachelbeeren, Maulbeeren, Johannisbeeren und ne Meeenge Minze (ich liiiiebe Minze! Hätte mich schier in die Büsche gelegt *lach).

Der Garten im hinteren Bereich, hat eine süße, kleine „Scheune“ ohne Wände. So komplett offen mit ner Hängematte und ein paar charaktervollen Accessoires. Perfekt für ein kleines Nickerchen in der Hängematte oder ein leckares Frühstück, wenn es das Wetter zulässt. Und dass, sag ich euch, ist der Hamma. Alles, was das Herz begehrt wird aufgetischt. Mit homemade Marmeladen und Apfelsaft von den eigenen Äpfeln. Sooo lecka. Und das tolle … alle sitzen an einem großen Tisch. Ich habe in dieser Woche sooo viele, verschiedene Menschen kennengelernt. Man sitz einfach zusammen an einem riesigen Tisch, bei einem reichhaltigen Frühstück und quatscht in allen Sprachen *lach. Essen verbindet wohl doch!

Ab auf den Deich …

Aber jetzt genug geschwärmt von Frankrijk Noord. Ab nach draußen Richtung Meer. Immer der Nase und der frischen Brise nach. Und am allerbesten auf einem Fahrrad. Ein absolutes MUSS hier in Zeeland. Es gibt nix schöneres, als mit dem Drahtesel am Meer, auf den Deichen und hinter den Dünen entlangzuradeln und die Gegend zu erkunden. Wenn man nicht die eigenen Fahrräder mitnehmen will oder kann, gibt es die Möglichkeit welche zu leihen. Und gar nicht teuer. Ich hab für die Woche ca. 40 Euro bezahlt. Natürlich sportlich ohne das beliebte E *zwinker …

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Von Westkapelle Richtung Domburg sind es ca. 6 km. Also gar nicht so weit. Entlang auf dem Deich und dann hinter den Dünen kommt ihr an dem super schönen Brooklyn Beach vorbei. Viele, feine Sandkörnchen laden für ein kleines Fußbad ein. Also einmal anhalten, Schuhe aus und am Strand entlang schlendern. Wenn Wind und Sonne Laune macht, dann könnt ihr den Surfer Jungs und auch den Kitesurfern zuschauen.

Und weiter gehts nach Domburg. Direkt am örtlichen Dünen – Golfplatz vorbei ins Herzstück. Dort gibt es einige kleine Shops, Restaurant und Cafes. Mir hat es besonders der Bier&Melk Salon angetan. Ob draußen oder drin, eine coole Location mit leckarem Essen. Und shoppen kann man dort auch noch. Definitiv eines meiner liebsten Cafes …

Kibbeling, Chocomel & Appeltaarte …

Was bei einem Zeeland Urlaub gar nicht fehlen darf, sind die Kibbelinge. Das sind kleine Fischstücke in Teig und natürlich frittiert. Wie so einiges in Holland *lach. Und diese kleinen Häppchen sind der perfekte Mittagssnack. So mit nem kühlen Bierchen … ein Traum! Und die besten Kibbelinge, wie ich finde, gibt es in Westkapelle in der BomBaai Strandbar. Super viel Fisch mit wenig und nicht zu fettiger Panade und einem leichten Joghurt Dipp. Meine Nr.1 !

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Wenn ihr von Westkapelle aus in die andere Richtung radelt, kommt ihr nach Zoutlande (ca. 6km) und weiter nach Vlissingen (weitere 9km). Eine sehr schöne Strecke. Erst am Westkapelle Kreek, einem kleinen See entlang, dann immer mal wieder hinter den Dünen und zeitweise auch mal durch einen kleinen Wald, später dann am Meer entlang. Also alles mit dabei. Auf dieser Strecke könnt ihr mehrere Stops in den Strandbars machen und das sind nicht wenig. Vlissingen selbst ist ein etwas größeres Städtchen und eher was für den kommerziellen Shopping Fan bei H&M und dergleichen. Natürlich gibt es auch andere tolle Shops, Cafes und Restaurant. Ich allerdings war an einem Sonntag dort (war ja auch nicht auf Shopping aus) und hab mich eher am Hafen aufgehalten. Dort hab ich dann ein Stück der beliebten Appeltaarte und eine Chocomel zur Stärkung für die Rückfahrt bestellt und hab den Ausblick genossen …

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Ach ja und definitiv nicht vergessen zu probieren, denn das wäre eine Schande für jeden Zimtvernatiker, sind Bolus! Die dort ansässigen Zimtschnecken. Eine absolute Gaumenexplosion mit Zucker und Zimt. Mega fluffig aber auch mega klebrig. Ich hatte mich schon gewundert, warum ich Messer und Gabel dazu bekommen hab *lach … Aber sie sind es definitiv wert. Also, unbedingt probieren!

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Abends in Westkapelle …

So und wenn ihr jetzt einen schönen, sportlichen Tag mit Gegenwind und Dünen hoch, Dünen runter hattet (von nix kommt ja bekanntlich nix),  habt ihr euch ein leckares Abendessen verdient. Also einmal kurz frisch machen und etwas chillen und dann ab ins RIXX. Denn genauso hab ich das gemacht. Das gemütliche Restaurant an einer Ecke, direkt hinter dem Strand, bietet eine kleine, aber schöne Speisekarte. Man sitzt draußen auf der Terrasse schön ruhig und kann den vorbeifahrenden, sportlichen Menschen zugucken *zwinker. Ich hab den Burger des Hauses probiert und er war wirklich sehr lecker. Auch das auf der Karte angebotene Flanksteak mit Kartoffelsalat soll der absolute Hamma sein, hab ich mir sagen lassen …

Kleine Sundowner …

… ja die müssen sein. Ein Tag am Meer sollte man auch am Meer ausklingen lassen. Den Sonnenuntergang beobachten und einen schönen Gin Tonic trinken (oder natürlich auch etwas anderes). Und wo man genau diesen gut trinken kann, hab ich auch von meiner Inspirateurin erfahren. In der BomBaai Strandbar (hatte oben schonmal erwähnt), sagte sie, soll man gute Gin Tonics trinken können. Und ich muss ihr da auf alle Fälle recht geben. Dort gibt es sogar einen sehr leckeren. Unbedingt den lokalen Hermit Dutch Coastal Gin probieren. Meine absolute Nr.1 dort !

Solche Tage …

… sind eine absolute Bereicherung für Körper, Geist und Seele. Was braucht man mehr, als das Meer, Sonne, Sand gutes Essen und einfach den Tag genießen und erleben. Manchmal braucht man eine kleine Auszeit und einfach mal weg von allem. Auftanken und sich treiben lassen …

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Meer und mehr …

Es lohnt sich natürlich auch, ins Ländle hinein zufahren. Fahrradwege gibt es wirklich überall und man kommt auch überall hin. Entdeckt nicht nur die Strände und die Strandbuden. Quer durch die Insel oder auch einen Ausflug auf eine der anderen Inseln ist es wert. Es soll ja noch andere tolle Städtchen auf Zeeland geben. Und ich werde bestimmt noch die ein oder andere Auszeit in Zukunft nehmen …

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Wer war nun die geheimnisvolle Inspiration …

Nun … hab ja versprochen, ich löse noch auf. Meine Tippgeberin für meinen Sommerurlaub. Und sie hat wirklich tolle Tipps auf Lager. Sie war ja auch schon etliche Male auf Zeeland und somit ist sie ein Profi *zwinker. Schaut doch einfach mal bei der lieben Marion von Unterfreundenblog vorbei und holt euch auch dort eure ganz eigene Inspiration für euren Urlaub …

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Also, wenn ihr nun Lust und Laune bekommen habt und ich euch ein bissl Geschmack rüber geschubst hab, dann wünsch ich euch schonmal vorab einen tollen Zeelandtrip. Ich hab ja anscheinend echt das absolute Traumwetter erwischt. Die ganze Woche Sonne pur mit vielleicht ein paar Wölkchen hier und da. Aber auch im Winter soll es ja echt nice sein. Und Hunde sind übrigens auch willkommen. Steht also einem Urlaub mit eurem Liebling nix im Weg. In diesem Sinne ist ja jetzt wirklich ganz klar …

GENUSS IST DAS HALBE LEBEN!

 

 

 

 

 


4 Gedanken zu “Zeeland #von unterwegs

  1. Aaaaaaah, Du Liebe! Vielen Dank fürs Verlinken! Ich hab‘ Dich so, so gerne inspiriert und Du hast ja absolut das Beste daraus gemacht. Wenn ich die Fotos sehe, habe ich sofort die salzige Luft in der Nase – herrlich! Da hast Du ja wirklich eine wunderhübsche Unterkunft gefunden, ist das zauberhaft! Und das RIXX wird beim nächsten Mal ausprobiert. Wir sind schon schon so oft vorbeigeradelt und haben gesagt „da müssen wir auch mal anhalten …“ :-)

    Ich freu‘ mich so sehr, dass Du Dein Herz auch ein bisschen an Zeeland verloren hast und Du eine so tolle Woche erwischt hast. Hach, ich könnte auch schon wieder! Danke für schönstes Meerweh!

    Liebste Grüße,
    Marion

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