Tomaten Thymian Pita Brote

Klein und handlich –

Tomatenmäßig stark im Geschmack!

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Die herzhafte Seite von mir … mit Tomaten bis zum Abwinken … so kleine, handliche Fladen, die sogar in den Toaster passen … also total praktische Portionen für Grillfeste, Partys  oder einfach mal eben so ;-) …

Und wie komm ich jetzt außer der Reihe dazu, einfach mal ein paar Pita Bote zu backen? Nun ja … ich bin mal ganz ehrlich … keine Ahnung :-D ! Mich hat’s einfach überkommen. Und eigentlich habe ich die für etwas ganze bestimmtes gebacken. Aber dazu später …

Ich steh ja mit Hefeteig so ein bissl auf Kriegsfuß. Wuscht, ob’s was Süßes ist oder so etwas wie eben Brot und dergleichen ist.  Nicht, dass ich so gar keinen Bock auf Brotbacken hätte. Es dauert mir eben nur oft zu lange mit dem ganzen kneten und gehen lassen und wieder kneten und wieder gehen lassen … Das is mir dann zu viel Gedöns. Ich liebe Brot! Leider, denn ich könnte mich bei einem Essen, wenns sein muss, ausschließlich davon und etwas guter Butter oder Kräuterbutter ernähren. So ein frisches Brot ist doch was richtig anständiges und immerhin ein Grundnahrungsmittel. Es gibt ja sooooo viele, tolle Varianten und Arten. Und weil ich ja dann doch auch mal wieder dem Hefeteig entgegentreten wollte, hab ich mal ein paar Pita Brote ausprobiert und diese mit Tomaten und Thymian gepimpt …

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Für ca. 16 Pita Brote mit ca. 20cm∅:

  • 1 kg Mehl (Type 550)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Zucker
  • 4 TL Salz
  • 600ml lauwarmes Wasser
  • 25g getr. Tomaten
  • 3 EL Olivenöl
  • 5 EL Tomatenmark
  • 5-6 Zweige Thymian
  • 3EL Olivenöl
  • 1 Eigelb
  • 1 Schuss Milch
  • Sesam

 

 

  1. Die frische Hefe in das lauwarme Wasser bröseln und den Zucker dazugeben. Alles gut verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat und dann ca. 10 Minuten stehen lassen, bis es anfängt zu schäumen.
  2. In der Zwischenzeit das gesiebte Mehl mit dem Salz, dem Thymian und den kleingehackten, getrockneten Tomaten vermischen.
  3. Das Tomatenmark mit dem Olivenöl verrühren und zusammen mit der Hefemischung in eine Mulde im Mehl geben und alles miteinander verkneten (wenn die Masse noch zu klebrig ist, noch etwas Mehl hinzugeben).
  4. Den Teig jetzt abgedeckt für ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat ( z.B. bei 50° im Backofen).
  5. Danach kurz durchkneten und in 16 gleichgroße Stücke teilen. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit den Händen zu Fladen von ca. 20cm ∅ formen. Nochmal abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Den Backofen auf 220° Grad vorheizen. Die Teigfladen mit etwas öligen Fingerspitzen am Rand entlang etwas eindrücken und mit einem Spatel ein Gittermuster eindrücken.
  7. Das Eigelb mit den 3 EL Öl und der Milch glattrühren und auf die Teige streichen. Etwas Sesam drauf streuen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen.
  8. Die fertig gebackenen Pita Brote auf ein Gitter legen und mit einem feuchten Tuch bedecken, damit sie schön weich bleiben.
  9. Frisch aus dem Ofen und lauwarm schmecken sie am allerbesten. Deshalb gleich mal einen Pita Brotsnack zum Vortesten stibitzen ;-)

 

 

Außen knusprig – innen weich …

… so kamen sie nun aus dem Ofen und ich hab mich natürlich gleich mal drauf gestürzt. Nach etwas Abkühlung und mit meiner selbstgemachten Kräuterbutter (Rezept gibts >>HIER<< ), hab ich dann voller Hingabe einen Fladen mal eben verputzt. Is ja auch gar ned so schwierig. Und wer gerne Tomaten isst, dem werden diese kleinen Freunde bestimmt schmecken. Mit der leichten Thymiannote (das Kraut könnte man auch austauschen ;-) ) ist es noch interessanter im Geschmack. Super gut zu gerilltem oder anderen lecka Speisen.

 

Freund des Toasters …

Und total praktisch in der Größe sind sie für den Toaster. Also zumindest bei mir ;-D . Ich habe mir welche eingefroren und kann sie mir nach Bedarf einfach auftauen, bzw. muss sie nur antauen, denn ich habe festgestellt, dass sie in meinen Toaster passen. Also am besten auch gleich beim Portionieren darauf achten. Die schmecken dann, wie frisch aus dem Ofen. Außen knusprig und innen fluffig weich. Wie frisch gebacken eben. Also einfach ein paar mehr backen und den Rest einfrieren für „schlechte“ Zeiten ;-) …

 

Da war doch noch was …

Ach ja … ich hatte es am Anfang doch kurz angeschnitten. Ich habe die Tomaten Pita Brote eigentlich für ein bestimmtes Event gebacken. Und sie sollten ROT werden. Deshalb auch die Tomaten und das Tomatenmark. Aber als sie aus dem Ofen kamen, waren sie für meinen Geschmack nicht rot genug. Ich hab mir dann gedacht, ach ned schlimm, geschmacklich sind sie super, aber halt nix fürs Event an sich. Hab sie aber trotzdem mitgenommen und aufs Buffet gestellt. Wäre ja echt zu schade gewesen … Sie haben sich dann doch irgendwie zwischen den ganzen anderen leckeren, roten Speisen verfestigt und sind ein Mini Teil den RED DINNERS der Rhein Neckar Blogger geworden. Schaut mal vorbei, was es noch so alles Gutes gab. Und somit sag ich mal, gutes Gelingen beim Backen und guten Hunger beim Verputzen. In diesem Sinne … ihr wisst bestimmt, was jetzt komm … genau …

GENUSS IST DAS HALBE LEBEN!

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