Rom #von unterwegs

Rom – Die Ewige Stadt !

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〈Werbung ohne Auftrag〉                                                                                                                        Sommer, Sonne, Pasta, Vino, Biscotti, Gelatto uuuund historische Stadtlandschaft mit geschichtlicher Horizonterweiterung … das alles und noch viel mehr, kann man in „Der Ewigen Stadt“ einsammeln, zelebrieren und genießen …

Und was soll ich euch sagen … IM IN LOVE WITH ROME ! Ganz eindeutig. Keine 10 Minuten in der Hauptstadt Italiens und ich hatte Herzchen in den Augen. Mag natürlich auch ein bissl daran liegen, dass ich mit den ein oder anderen Dingen etwas vertraut bin ;-) . Denn ich komm ursprünglich aus einer kleinen Römerstadt und bin somit z.B. mit dem alltäglichen Laufen auf Kopfsteinpflaster bestens vertraut, was meinen Füßen und Beinen nach ganzen 4 Tagen durch Rom laufen, zwar doch etwas Muskelkater beschert hat, aber jetzt nicht anstrengender für mich war, als in anderen Städten. Es gab viele Ecken, die mich an mein Heimatstädtchen erinnerten. Wir hatten auch noch supertolles Wetter. Im Schnitt 28 Grad, mal Sonne, mal bewölkt und es ging immer ein leichter Wind, was es im Allgemeinen sehr angenehm machte. Dieser Mutter-Tochter-Erkundungsausflug Ende Mai, war ein mega toller Citytrip und ich bin mir sich … Rom, ich komme wieder!

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Die Basis-Station …

Unser Basement war mitten im Zentrum. Natürlich … sag ich jetzt mal an der Stelle. Denn ich finde es nicht nur praktisch, sondern du bekommst auch wirklich das Leben und Treiben in der Stadt, die du kennenlernen willst,  erst so richtig mit. Musst dich nicht an irgendwelche öffentlichen, Verkehrs-zeitlichen Gegebenheiten halten und kannst „Heim kommen“ jederzeit und das ohne Probleme (so sollte es zumindest sein ;-) ). Und sooo viel teurer muss es nicht unbedingt sein. Es gibt auch kleine Stadthotels, die man mit einer pauschalen Reise übers Internet gut buchen kann. Und wir hatten genau so eines. Ein kleines Cityhotel nahe des Tibers im Centro Storico und das von einer ganz lieben Familia geführt. Stationiert in einer Vicola (kleines Gässchen), konnten wir alles super zu Fuß erkunden. Im Schnitt ca. 10 Minuten zur Engelsbrücke, Spanische Treppe , Trevi Brunnen und dem Pantheon. Ca. 20-30 Minuten waren die Piazza Venezia, Foro Romano und das Colosseum entfernt … Also alles super gut ohne Bus und Bahn zu erreichen…

Gleich ums Eck zur Piazza Navona …

DER Platz schlechthin in der Stadt. Und von unserem Hotel aus ein Katzensprung. Allerdings muss ich zugeben, ich hab ein Weilchen gebraucht, bis ich mich in dem Stadtviertel ohne Karte orientieren konnte. Durch die vielen kleinen Gassen und Verzweigungen (man sollte ja schließlich nicht nur die „größeren“ Straßen laufen, sonst kann einem schon das ein oder andere entgehen) dachte ich immer… joah, das ist die richtige Richtung und schwupps, waren wir dann doch in der entgegengesetzten Richtung unterwegs. Naja, man ist ja nicht perfekt und auch bei solchen kleinen Verwirrungen entdeckt man tolle Dinge. Aber zurück zur Piazza. Diese soll wohl der schönste Platz der Stadt. Oval-förmig erbaut auf dem Grundriss des antiken Wettkampfstadions. Dort tummeln sich am Tag, sowie bis spät in die Nacht, Straßenkünstler aller Art, fliegende Händler, Römer und Römerinnen … umgeben von Cafes und Restaurants hat dieser Platz etwas Freies und gleichzeitig auch intimes…

Und kulinarisch einen Ticken weiter …

… gibts ein ganz schnuckeliges Ristorante (in einer kleinen Vicola, direkt vom Kopf der Piazza Navona, Richtung Piazza dei Massimi). Das La Piccola Cuccina hatte es uns zum Abendessen angetan. An einem der kleinen Tische vor dem Ristorante, hatten wir ein sehr lecka Abendessen. Risotto di Mare für meine Mam und für mich die in Rom beliebte Carbonara. Allerdings mit Bucatini (etwas dicker als die Spaghetti). Schmeckt weit entfernt von der Carbonara, wie wir sie kennen. Nach meinem Geschmack sehr viel besser, denn sie ist wirklich original gemacht, mit Ei und nicht dieser Sahnesoßeverschnitt, den es bei uns gibt … Sehr nettes und lustiges Personal und ein gemütliches Ambiente. Wenn ihr Glück habt, bekommt ihr dann noch etwas Unterhaltung durch einen der Straßenkünstler ;-) …

Weiter gehts mit den Leckareien …

Meine persönlichen „Ich-könnt-den-ganzen-Tag-davon-essen“- Hightlights, sind die vielen Gebäcksorten. Ich hab mich natürlich kreuz und quer durch die ganzen Biscottis, Cannollis, Sfogliatelles, Mini Tartes und was es sonst noch so himmlisches gibt, gefuttert. Auch die römischen Maritozzis *im Foto oben links* hab ich getestet (meine Variante findet ihr >HIER<).  Überall in der Stadt gibt es sie. Die leckaren Backwaren. Wichtig, denn das Frühstück der Römer und Römerinnen wird schnell noch vor der Arbeit, mit einem Cafe (das ist der Espresso dort) und etwas Gebackenem erledigt. Eine Art italienisches Fast-Food Frühstück sozusagen :-D . Und bei den vielen kleinen Bäckereien etc. hab ich definitiv meine persönliche Lieblings-Panetteria gefunden. Die doch sehr bekannte Il Fornaio in der Via dei Baullari, zwischen der Piazza Navona und dem Campo de‘ Fiori , ist wirklich mega an Qualität und Auswahl …

 Und der Campo de‘ Fiori gleich nebenan …

Nicht weit von der oben genannten Bäckerei, die Straße einfach weiter runterlaufen, kommt man auf den Markt. Ein nicht ganz so riesiger Platz, aber für die Römer ihr bester Markt für frisches Obst, Gemüse und andere Lebensmittel. Früher konnte man wohl auch noch viel mehr Frischblumen dort kaufen. Heute sind es noch genau 2 Stände. Ich schlender liebend gerne auf Märkten und lass das Treiben und die angebotene Ware auf mich wirken. Auch am Abend ist dieser Platz ein stimmungsvolles Fleckchen …

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Einmal über den Tiber …

Vom Campo de‘ Fiori jetzt weiter in Richtung Tiber. Spaziert unbedingt durch das Viertel Trastevere. Einmal über die Ponte Sisto und schon seid ihr im hippen Viertel Roms. Schlendert durch die mittelalterlichen und verwinkelten Gassen und lasst das künstlerische Moderne der Graffitis auf euch wirken. Einst das größte „Dorf“ Roms, hat es sich heute fürs abendliches – bzw. nächtliches Flanieren entwickelt. In den Trattorien kann man gut und günstig essen und anschließend z.B. einen Club besuchen. Auch hier gibt es einiges zu sehn. Geht auf Erkundungstour…

Und wer zwischendurch mal seine Treter in Trastevere etwas entlasten möchte, dem empfehle ich einen kleinen Break in der Hybris Art Gallery in der Via della Lungaretta. Das ist ein kleines Cafe‘ mit einer ebenso kleinen Art Ausstellung. Ach, was sag ich da, das ganze Cafe‘ ist Art :-) . Ein sehr tolles Ambiente für einen Cappuccino oder ein Glas Wein mit Snack oder einem Stück Kuchen. Sehr nice dort !

Und wer gerne die römische Küche kosten möchte … in der Via Benedetta kann man sie im Checco er Carrettiere probieren. Wir haben die Empfehlung von unserer Hotelbesitzerin bekommen und es war wirklich lecka. Oft sieht das römische Essen nicht gerade ansprechend aus (ich sag nur Kutteln etc.) aber geschmacklich ist es wirklich toll. Etwas gehoben, aber dennoch ok vom Preis, haben wir uns einmal gebackene Artischocke (die gibt es in Rom in verschiedenen Zubereitungen) mit Lammkoteletts und Involtini alla romana mit einem Karottenpüree. War beides sehr lecka und der Wein war auch molto bene :-)) …

Man sollte sie gesehen haben …

Die berühmten Bauten der Vergangenheit. Das ist Geschichte pur. Das Foro Romano, das Palatin und das Colosseo. Da diese 3 ziemlich dicht beieinander liegen, empfehle ich einen Kultur- und Geschichts-Flash der feinsten Sorte :-)) … und das am besten mit Führung. Super interessant, wenn man mal alles erklärt und auch beantwortet bekommt. Wir hatten die Führung durchs Kolosseum gebucht. Mega interessant. Dort, wo heute dieses riesige Freilicht-Theater steht, hatte Kaiser Nero vor  langer Zeit einen künstlichen See anlegen lassen, um seine Seeschlachten nachzustellen (ich sag nur große Kinder-große Spielzeuge ;-) ). Ursprünglich war dort ein Sumpf. Unvorstellbar, aber wahr :-)) ! Das riesige Colosseum wurde auf Sumpfgebiet erbaut. Und die Konstruktion der Bodenplatte ist dementsprechend hochinteressant für die damalige Zeit. Die konnten schon was – die Römer! Also, wie gesagt, eine Führung ist wirklich zu empfehlen. Vor dem Coloseeum sind etliche Tourguides, bei denen ihr Kombitickets buchen könnt. Bei meinem nächsten Rombesuch werde ich mal an der Tour bei Nacht teilnehmen. Dieses Bauwerk am Abend, beleuchtet und mit nicht so vielen Menschen (dann sind es weniger Gruppen und Touristen), das wird mit Sicherheit nochmal ein ganz anderes Ambiente werden …

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Foro Romano
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Colosseo
Gelato Gelato Gelato …

Die Stadt der zigtausend Eisdielen :-D . Der Knaller sag ich euch. Es gibt sooooo viele verschiedene Eissorten und das in sooooo vielen verschiedenen Eisdielen. Und nicht nur so Standard – Eis. Ne ne … Da gibts Geschmacksrichtungen, die sind zum wörtlich nehmenden Dahinschmelzen. Und ich dachte schon in Florenz (kannst du >HIER< lesen) gibts richtig viel Eis. Aber Rom … ist auf No.1 ! Mein erstes Gelato in dieser Stadt war schonmal der absolute Himmel auf Erden. Zartbitterschokolade mit Rotwein und weiße Schokolade mit Basilikum. Yummyyyyy!!!! Ich war so hin und weg, dass ich mir fest vorgenommen hab, so ein Eis zu Hause nachzubauen (ich bleib zumindest dran und werde berichten ;-) ). Und nachdem ich mich gefühlt durch die halbe Stadt probiert hab ( mindestens 2 Eis am Tag ;-) ) konnte ich am 2. Tag mein Gelato komplett auf Italienisch bestellen. Hier wird nicht gekugelt, hier wird gespachtelt. Den Eiscreme-Fans sei gesagt, ihr werdet im Gelato-Himmel sein …

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Abendessen an der Spanischen Treppe …

An unserem letzten Abend hatten wir uns nochmal ein gutes Ristorante ausgesucht. War aber eher Zufall, denn wir gingen morgens am Tiber entlang Richtung Piazza del Popolo, hoch auf den Monte Pincio und schlenderten durch den Parco Pincio (der Stadtpark von Rom). Ein kleines idyllische, grünes Fleckchen um dann wieder Richtung Innenstadt zur Spanischen Treppe zu gelangen. Wir liefen also dran vorbei, und meine Mam hatte es dann entdeckt. Das Ciampini an der Piazza della Trinità dei Monti. Die Karte las sich gut und wir hatten uns entschlossen … Dort konnten wir wählen zwischen der Pizzeria und dem Ristorante. Wir hatten (meine Mam lässt da nix anbrennen ;-) ) das Ristorante gewählt und natürlich sehr lecka mit mega tollem Ausblick gegessen. Allerdings hatten sich die Pizzen auch sehr gut gelesen. Wie auch immer, es war ein gutes und schmackhaftes Dinner am letzten Abend!

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Das Nacht-Schlendern und die Absacker …

Bitte nicht auslassen, weil die Füße den ganzen Tag unterwegs waren. Am Abend nach einem guten italienischen Essen, die ganzen Kostbarkeiten nicht einfach im Bauch liegen lassen und ab ins Hotel gehn. Bloß nicht! Es gibt soooo vieles zu sehn, wenn die Stadt im Dunkeln strahlt und die ganzen Brunnen und antiken Bauwerke angeleuchtet werden. Eine gemütliche und atemberaubende Atmosphäre in einer lauen Sommernacht. Ihr merkts es schon, oder? Ich bin immer noch ganz hin und weg. Es gibt fast nichts Schöneres, als Rom bei Nacht zu erleben, wenn immer noch etliche Menschen unterwegs sind und man das Treiben beobachten kann. Den Fontana di Trevi (Trevi-Brunnen) und die Scalinata di Trinità dei Monti (Spanische Treppe) beleuchtet … ein Traum … aber mein absoluter Lieblingsort für ein Glas Rotwein zum Abschluss des Tages ist die Piazza della Rotonda direkt am Pantheon. Dieses Gebäude ist der Hamma. Kunstvoll von Innen, unspektakulär am Tag von außen und beleuchtet am Abend einfach nur magisch. Dann an einem der Tische eines der Ristorantes den Wein genießen, die Leute beobachten und einfach dankbar sein, für so viel Schönes  ;-) …

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Fontana di Trevi
Rom
Pantheon bei Nacht
Ein paar italienische Delikatessen …

Und wenn man gerade eh am Pantheon verweilt, hab ich noch eine weitere Empfehlung, was die Genießerfreuden wieder ein paar Stufen hochsteigen lässt. Direkt an der Piazza, wenn man auf das Pantheon schaut, rechts an der Ecke, werdet ihr auf einem Fleckchen so viel italienische Delikatessen finden, dass ihr gar nicht wisst, was ihr zuerst probieren, geschweige denn kaufen sollt. Im L’Antica Salumeria habt ihr das Schlaraffenland schlechthin. Von Schinken und Salamis, verschiedene Käsesorten, über Weine bis hin zu Gebäck und Süßem. Ich sag nur… einfach Augen zu und zückt ungeniert den Geldbeutel … ;-)

Mein Fazit …

Rom ist eine tolle Stadt. Geschichtlich, architektonisch und kulinarisch. Viele sagten mir, Rom ist teuer. Naja, Rom ist nicht gerade günstig, aber das ist Barcelona, Wien, Paris, Stockholm und Berlin auch nicht. Jede Großstadt, in egal welchem Land, hat seine Preise! Wir haben für Rom am Ende nicht mehr bezahlt, wie in Amsterdam auch. Es kommt ja auch noch darauf an, was alles unternommen, geshoppt oder sonst was gemacht wird. Etwas günstiger essen kann man sicherlich in den vielen Trattorien. Und der Cafe (Espresso) kostet nur die Hälfte an der Theke. In den Ristorantes ist es etwas teurer. Da sollte man auch reservieren oder reservieren lassen. Bei den ganzen Besichtigungen sind Führungen von Vorteil. Man muss sich nicht alles vorher oder vor Ort anlesen, was ich persönlich etwas lästig finde. Ich lass es mir gerne erzählen ;-) … Auch ist Rom super gut zu Fuß zu erkunden. Die Stadt sieht zwar auf der Karte riesengroß aus, es ist aber doch alles ziemlich nahe beieinander. Wobei ich eine kleine Stadtrundfahrt auch gerne mache. Mit einem der Hop on- Hop off Bussen entweder am ersten Tag, um sich einen Überblick zu verschaffen oder wie wir es gemacht haben, am letzten Tag, um noch einmal alles Reveu passieren zu lassen. Im Allgemeinen zu sagen: Rom ist toll. Das einzige, das ich als mega nervig und störend empfunden habe, waren die ganze fliegenden Händler. Alle paar Minuten (hauptsächlich an den berühmten Plätzen und an Touristen-Sammelpunkten) will dir so ein Händler entweder ein Selfie-Stick, irgendein Leucht-Spielzeug oder kaltes Wasser andrehen. Nach dem gefühlten tausendsten NEIN hilft nur noch IGNORIEREN! Aber auch das bekommt man nach ner Zeit locker hin …

Impressionen von Rom …

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Und weil mein Citytrip zwar nicht gerade eine big Journey war, ist sie für mich doch eine „große (artige ;-) ) Reise gewesen. Sie hat viele und große Eindrücke hinterlassen und eine endecke „Liebe“ in diese Stadt … Und somit passt sie super gut zur MAKE A STORY Reihe der Rhein Neckar Blogger !

web-make-a-story-juli - reise

 

Ich hoffe, ich hab euch ein bissl neugierig und Lust auf Italiens Hauptstadt machen können. Natürlich könnte ich hier Romane schreiben. Am besten einfach hinreisen und selbst Eindrücke sammeln. Und wenn ihr euch dort genauso durch gefuttert habt wie ich, dann immer daran denken …

GENUSS IST DAS HALBE LEBEN!

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3 Gedanken zu “Rom #von unterwegs

  1. Ciao Bella!
    Jetzt bin ich vor 2 Tagen erst aus dem Urlaub zurück und könnte bei Deinem tollen Beitrag direkt wieder die Koffer packen und nach Bella Roma fliegen! Meeeega tolle Fotos und super Adressen hast Du mitgebracht. Macht mir große Lust auf Dolce Vita!
    Baci,
    Marion

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