Hamburg 2.0

 

 Mein Hamburger Sommer …

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Wo man feuriges Bier zum Durst löschen zischt … japanische Crêpe auf die Hand bekommt … lustige und leckere Delikatessen kaufen kann … die arabisch-israelische Küche schlemmt …  und doch auch echt tolles Wetter erwischt … dann nennt sich das ein sommerlicher, Hamburger Kurztrip … 🙂

Ich habs wieder getan! Jawohl … einmal im Jahr muss ich es einfach tun. Koffer packen, in den Zug steigen und ab nach Hamburg. Ich hab mich auch dieses Mal wieder im Schanzenviertel einquartiert. Ist einfach eines meiner Lieblingsviertel. Wie es da so aussieht und was es da so an Shops etc. gibt, könnt ihr  HIER im letzten Beitrag meines Hamburg-Besuchs 2016 lesen.

Ich hab mir also dieses Jahr, Ende Juli 3 Tage Auszeit meines Alltages gegeben. Muss ja auch mal sein. Diesmal war ich allerdings alleine unterwegs (sonst immer mit Kurztrip-Begleitung) und muss sagen, es tat richtig gut. Einfach abschalten, alles andere mal vergessen und sich komplett auf die Stadt und deren Feeling einstellen. Ich bin meiner Streetphotography nachgegangen und habe Spontanität nicht unterdrückt. U- und S-Bahn haben mir dabei gut geholfen, mal eben vom einem Ende ans andere Ende der Stadt zu kommen. Total easy und man ist echt flott. Zwischendurch mal ein paar Stunden durch Planten un Blomen schlendern, in einen der Liegestühle fläzen, Äuglein zu und genießen. Vor allem das tolle Wetter. Ja ihr habt richtig gelesen 😀 . Ich glaube ich hab die sonnigsten und schönsten Tage im Juni bekommen. Als ich ankam, schien die Sonne und erst eine halbe Stunde, bevor ich in den Zug stieg, hat es dann angefangen zu regnen. Super getiment würd ich sagen 🙂 .

Ich hab natürlich auch ein paar Ecken aufgesucht, die immer auf meiner Liste stehen, aber auch ein paar, die ich noch nicht kannte. Dieses Mal bin ich durchs Grindelviertel gewackelt. Es ist das Universitätsviertel der Stadt und liegt oberhalb des Schanzenviertels und zieht sich rechts entlang des Sternschanzenparks Richtung Planten un Blomen.

Hier findet ihr das berühmte Abaton Kino und nebendran gleich die Ponybar. Dort kann man sich dann … sagen wir mal …   nach einem schönen, alten Film wie z.B. La Boum-Die Fete (manche erinnern sich bestimmt … 😉 ) in einen Liegestuhl setzten mit einem kühlen Getränk und in alten Erinnerungen schwelgen. Hat definitiv was.

Lasst euch einfach mal durchs Viertel treiben, die schönen Häuser und Anlagen auf euch wirken lassen. Und als Abschluss müsst ihr unbedingt in der Grindelallee 24 halt machen. Da gibt es eine Mini-Crêperie. Ich wäre fast dran vorbeigelaufen. Mimi’s Crêpes! Dort passen wahrscheinlich nicht mehr als 5-6 Personen rein, aber bestimmt ist er deshalb so persönlich und schnuckelig. Und man bekommt von Mimi persönlich einen selbst zusammengestellten, original japanischen Crêpes gebaut.  So lecka sag ich euch. Müsst ihr unbedingt in eure kulinarische Liste aufnehmen. Ihr könnt wählen zwischen herzhaftem und süßem Crêpes. Ich habe mir einen Süßen  zusammengestellt. War ja klar oder 🙂 ?!  Erdbeeren mit Sahne und Erdbeersoße, Matchaeis und Matcha-KidKat. Und jetzt fragt ihr euch … was ist das denn? Das ist unser bekanntes KidKat nur grün und eben mit Matcha.

Eine andere Station, die auf meiner „Muss ich unbedingt testen“-Liste stand, war das  AHOI-by Steffen Henssler. Ich geh ja sehr gerne ins Henssler Henssler. Das Sushi dort ist echt richtig lecka. Und deshalb wollte ich mir ein Mittagssnack so zwischen den Shoppingstunden antun. Ich war sowieso gerade in der Spitalerstraße, also was wäre sonst infrage gekommen 😉 ? Man hat die Wahl zwischen „to go“ und sich gemütlich draußen oder drinnen hinzusetzten. Die Location drinnen ist stylisch und schlicht gehalten. Ein großer gemalter Wal gezeichnet an der Wand und die Farbe Schwarz mit einem Hauch Industiestyle durchzieht die Inneneinrichtung. Mir gefällts 🙂 . Ich hab mich allerdings für die To go- Variante entschieden. Auf der Karte wird alles mögliche Angeboten. Salate, Schnitzel, Burger und natürlich Fischiges und Sushi. Die Logistik beim Bestellen finde ich echt gut. Links neben dem Eingang kann man seine Bestellung aufgeben und bezahlen. Man erhält eine Rechnung mit einer Nummer. Rechts neben dem Eingang kann man dann sein bestelltes Essen abholen. Geht vollkommen automatisch 🙂 . Ein paar Minuten später, je nach Andrang, wird die Nummer aufgerufen. In meinem Fall war mein bestelltes Sushi bereit, von mir vernichtet zu werden :-D. (lecker wars)

 

Und da wir gerade noch beim Shoppen waren … Wenn ihr ein Mitbringsel braucht oder euch selbst etwas Leckeres und Originelles antun wollt, dann schaut einfach mal bei Mutterland vorbei. Dort gibt es allerlei Süßes, Herzhaftes, Tee-und Kaffeespezialitäten, Weine und Spirituosen etc. Was das Herz begehrt und das mit lustigen und originellen Produkten. Mutterland ist fast schon ein durchstöberndes Erlebnis. Ihr findet bestimmt etwas. Das moderne Hamburger Feinkostgeschäft gibt es einmal in St.George, Nähe des Hauptbahnhofes und in der City selbst.

Bei den vielen Shopping-Versuchungen, bekommt man schon etwas Durst. Also ich zumindest. Mich hat es natürlich irgendwann auch wieder an den Hafen verschlagen. Mein Ziel … HafenCity. Bin dann mit der U3 von der Innenstadt runter an die Landungsbrücken gefahren, um dann in die HafenCity zu schlendern. Das Wetter war, wie ich schon erwähnt hatte perfekt. Ich machte einen Abstecher zum Feuerschiff (hatte ich beim letzten Beitrag auch schon kurz erwähnt). Dort setzte ich mich an Deck in die Sonne … und jetzt Bierfans aufgepasst … ich hab noch nie so ein leckeres, im Gedächtnis fest verankertes Bier getrunken 😀 . Echt jetzt. Das Feuerbier ist ein Rotblondes Dunkelbier. Mega lecka und süffig 😉 . Dann noch der Blick auf den Hafen und die Elbphilharmonie und die kleine Pause ist perfekt.

 

Aber weiter gehts dann zur HafenCity. Richtung Baumwall an den Treppen runter ( so nebenbei … tolle Bilder von einem Straßenartist mit riesigen Seifenblasen gemacht ) über die Brücke in die Speicherstadt und die HafenCity. Viel moderne Architektur mit vielen kleinen Plätzen und ganz vielen Restaurants. Der neueste, moderne Teil Hamburgs wächst und gedeiht. Wenn ihr dieses Viertel erkundet, dann kann ich euch einen schönen Platz an der Elbe empfehlen. Unten am Strandkai kann man sich auf die Treppen setzten, vorher bei Langnese ein Eis, bzw. einen Swirl zusammenstellen und dann den Ausblick, löffelnder weise über die Elbe und rechter Seite zur Elbphilhamronie schweifen lassen. Gegen Abend kann man dort auch gut den Sonnenuntergang genießen.

Aber gehen wir mal zu einem gemütlichen Abend mit leckerem Essen über. In dieser Sache kann ich euch wärmstens das NENI Hamburg empfehlen. Und wir bleiben somit in der HafenCity. Im alten Hafenamt (das 25hour Hotel gehört auch mit dazu) in der Osakaallee findet ihr dieses mega tolle, kosmopolitische Soulfood Restaurant ( was für ein stylischer Ausdruck, oder ? 😀 ) . Ich war total hin und weg. Absolut mein Ding. Ganz spontan bin ich dort rein geschlendert und hab doch tatsächlich noch ein Plätzchen bekommen. Obwohl es wirklich brechend voll war. Deshalb … unbedingt reservieren!

Mein erster Eindruck …. tolles Ambiente, sehr aufmerksames, nettes Personal. Zwar ist es dort etwas geräuschvoll in der Lautstärke, aber wenn man es leise und flüsternd haben will, kann man ja ins Separee eines französischen Lokals gehen 😉 . Mitten im Geschehen, wenn Menschen sich treffen, Spaß haben und das mit gutem Essen ergänzen möchten … finde ich das NENI genau richtig. Die arabisch, israelische Küche mit europäischen Einflüssen unterstreicht ein gemütliches Zusammenkommen.

Was ich auch immer sehr sympathisch finde, ist eine offene Küche ( Bild oben rechts) . Die Speisekarte ist klein gehalten, was ich nicht schlimm finde. Lieber eine kleine Karte und richtig gut, als eine große mit durchschnittlichem, nicht vom Hocker hauendem Essen. Ich habe mich an die Mezze ( Vorspeisen) gehalten. Sehr lecka sag ich euch. Aber auch Hauptspeisen sahen sehr gut aus ( was so aus der Küche an meiner Nase vorbeiging) . Das tolle an den Gerichten … man kann sich quer Beet durch die Karte bestellen, alles in die Mitte auf den Tisch bringen lassen und alle zusammen von allem essen. Perfekt für das Zusammensein mit Freunden etc.  Wein wird offen aus der Flasche eingeschenkt. Summa summarum … tolle Küche, gemütliches Ambiente, sehr freundlicher Service … mein Tipp für Restaurants in Hamburg. Ich werd mit Sicherheit dort wieder einen Tisch erobern. Freu mich jetzt schon 😀 .

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Und wenn ihr es euch dann so richtig schlemmender weise gut gehen habt lassen, nicht gleich ins Hotel fahren. Ne ne … schlendert einfach in Richtung Speicherstadt zurück, weiter wieder zum Baumwall und dann zu den Landungsbrücken. Ein bissl Laufen tut bekanntlich gut und einfach die Nase in die leichte Brise heben und gemütlich an der Elbe entlang schlendern. Weiter über die Landungsbrücken , bis ihr zum Dock 3 kommt. Ein kleiner Absacker tut jedem gut 😉 und ihr könnt euch dort noch in den Liegestuhl setzten und die Lichter im Hafen auf euch wirken lassen. Kann ich nur empfehlen.

 

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Nun ja … ich hoffe ich hab euch wieder ein bissl interessante Reiseluft schnuppern lassen und wollt am Besten gleich morgen in den Zug steigen 😉 . Ich für meinen Teil könnt schon wieder den Koffer packen und in meine 2. Heimat fahren … In diesem Sinne, lasst es euch gut gehn und vergesst ja das Franzbrötchen zu Frühstück nicht ( oder für zwischendurch) 😀 … Und auch beim Reisen gilt immer …

GENUSS IST DAS HALBE LEBEN !

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