Rote Bete Chutney Ecken

Die Ecke

mit der roten Füllung …

Rote-Bete-Chutney-Ecken

Wenn Ecken und Kanten sympathische Füllung verstecken … ein bissl frühlingsrollische süß-sauer Kombi den Gaumen kitzelt … und ich sogar Rote-Bete-Verächter ein kleines Mini-Lächeln entlocken kann … dann liegt das an diesen leckeren Rote Bete Chutney Ecken!

Eigentlich wollte ich mal wieder so ein schönes, kleines Törtchen machen, so Schokoboden mit fluffiger Creme und Blaubeeren drauf … nunjaaaa …. is dann halt eher Blätterteig (der is immerhin auch ein bissl fluffig … so mit blättrigem Knusper 🙂 ) gefüllt mit Roter Bete ( okey, die is jetzt nicht wirklich wie Blaubeeren) geworden. Und ne Creme gibts jetzt auch ned wirklich dazu. Dafür haben wir ein Chutney. Lecker zu Fleisch, auf ein Butterbrot oder eben zum Füllen für alle möglichen Teigvarianten. Ready … steady …. go …

Rote-Bete-Chutney-Ecken1

Für ca. 10 / 200ml Weck-oder Twist-offgläschen:

  • 1 kg gekochte Rote Bete
  • 1 grünen Apfel
  • 50g gehackte Walnüsse
  • 2 rote Zwiebeln
  • 10g frischen Ingwer
  • 1 EL Senfkörner
  • 200g brauner Zucker
  • 350ml Apfelessig
  • 200ml Wasser
  • Salz/Pfeffer

Für 30 gefüllte Blätterteigecken:

  • 2 Rollen frischen Blätterteig
  • ca. 200g kaltes Rote Bete Chutney
  • 1 Ei
  • etwas Sesam

 

 

Dann lasst uns mal den Kochlöffel schwingen. Erstmal schnippeln wir alles zusammen. Die Rote Bete in kleine Würfelchen schneiden. Vergesst nicht eure Einwegüberzieher 😉 ! Wichtig, sonst habt ihr ein paar Tage rote Fingerchen. Dann die Zwiebeln in Würfel oder Streifen schneiden. Ebenso den geschälten Apfel. Die Walnüsse klein hacken und dann kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Und jetzt gehts ans Eingemachte. In einem Topf die Zwiebeln in etwas Rapsöl andünsten. Dann die Walnüsse dazu und den Zucker. Alles gut durchrühren, damit der Zucker die Zwiebeln und die Nüsse leicht karamellisieren, aber nicht braun werden. Mit dem Apfelessig und 200ml Wasser ablöschen. Einmal umrühren und die Rote Bete und den Apfel dazugeben. Jetzt noch die Senfkörner etwas zerstoßen ( super im Mörser, wenn ihr einen habt ) und mit Salz und Pfeffer zur Rote Bete geben. Alles gut durchrühren und ca. 30-45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Gläschen ein heißes Bad gönnen. Einmal schön abkochen ( Gläser, sowie die Deckel ), damit sie steril werden und euer Chutney dadurch mindestens 6 Monate hält (angesnackte bitte in den Kühlschrank ). Das Chutney nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gläser dann bis zum Rand befüllen, Deckel drauf und auf den Kopf stellen. So lasst ihr sie dann kalt werden.

Naja … ich dachte mir dann … is ja jetzt so irgendwie etwas unspektakulär. So ein nackisches Chutney im Glas. Irgendwie etwas unsexy  und unspannend in den kleinen schwarzen Kasten namens Fotoapparat mit dem Endergebnis Foodbilder zu bekommen. Also muss noch was anderes her. Und da dacht ich mir … was machen, wenns mal unverhofft schnell gehen muss?  Jop, nen Blätterteig aus der Kühlung und ein Glas Chutney aus dem Vorratsschrank und mal eben ein paar gefüllte Ecken in den Ofen geschoben.

Dafür den großen Kasten auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Blätterteig entrollen und jeweils 15 gleichgroße Quadrate schneiden. Auf jedes der Teigflächen einen guten Teelöffel Chutney geben und die Ränder mit etwas verquirltem Ei bestreichen. Müssen ja zusammenkleben … die Teilchen. Jetzt noch Ecke auf Ecke falten und an den Rändern mit einer Gabel zusammendrücken. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und alle mit dem restlichen Ei bestreichen. Etwas Sesam obendrauf streuen und im Ofen für ca. 20 Minuten backen. Lecka sag ich euch. Frisch und lauwarm schmecken sie natürlich am Besten. Aber auch einen Tag später sind sie noch echt genießenswert. So ein süß-saures Eckchen mal für zwischendurch …. und da snacken sogar die Rote Bete Hasser. Man darf ihnen vorher nur nicht sagen, was da in dieser Teigecke drin ist. Probieren lassen, dann fragen, obs denn lecka ist. Die Überraschung und die Augen werden dann groß, wenn man die Auflösung mit einem Grinsen ausspricht 😉 . Gar nicht so schlimm und weiter wurde gefuttert. Also das Fazit … eine gute Gelegenheit, Rote Bete ganz neu auf den Essensplan zu bekommen 😉 . Ich sag dann mal … lasst es euch schmecken und niemals nie vergessen …

 

GENUSS IST DAS HALBE LEBEN !

Advertisements

2 Gedanken zu “Rote Bete Chutney Ecken

  1. Das ist ja mal wieder was für mich: ich liebe Rote Bete!
    Ein Chutney, das dann in Teigtäschen gepackt, wird find ’ne super Idee,
    die ich gern mitnehme und beizeiten – wenn die Rote Bete reif sind – ausprobiere!
    LG Andrea

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s