Schoko Pralinen

Romeo & Juliet

mit süßem Happy End !

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Ein „zwischen den geplanten Beiträgen  Beitrag“ und dann auch noch etwas für den Tag der Lieben … Ich verrats euch…. ich wurde verdonnert … man hat mir was Süßes für die Süßen aufgetragen … also konnte ich nicht anders … bei mir gibt es Romeo & Juliet mit Happy End …

Also, wenn ich sage „ich wurde quasi verdonnert“, dann ist das wirklich so. Ich bin mitten in meiner philosophischen Planung für meine nächsten Beiträge und da kam dann von gewissen Kolleginnen ( ich guck mal niemand an 🙂 ) “ du musst was für den Valentinstag machen … „. Ja und da hatte ich den Salat. Wer mich kennt, der weiß, das ich nicht die mega Romantikerin bin und den Valentinstag eher dezent unter den Tisch fallen lasse. Aber bei diesem hartnäckigen Gequatsche von „aber du musst doch …“ und „das kannst du nicht machen …“ hab ich da halt noch schnell was zwischen die Planung geschoben. Allerdings mit viel nervlichem hin und her, aber ich hab dann halt mal eben Romeo und Julia etwas Leckeres gebastelt (und das auch noch mit Schokolade 😉 )

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Für ca.20 Romeos:

  • 150g Edelbitterschokolade 70%
  • 50g Zartbitterschokolade
  • 100ml Sahne (zimmerwarm)
  • 2 EL Brombeerlikör
  • 2 EL Grappa
  • ca.35g Palmfett (Palmin)
  • Schokoblättchen

 

Die Schokolade kleinhacken und mit der Sahne zusammen bei schwacher Hitze schmelzen. Ganz wichtig…. immer rühren, damit nichts anbrennt oder gerinnt. Wenn die Schokolade fast komplett geschmolzen ist, das Palmin dazu geben und so lange rühren, bis sich alles vollständig miteinander verbunden hat und eine schöne, glänzende Schokomasse euch anlächelt (also bei mir tut sie das 😉 ). Den Topf von Herd nehmen. Ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Dann den Likör und den Grappa dazu geben  und alles gut durchrühren. Jetzt kommt die Trüffelmasse in den Kühlschrank für mindestens 2 Stunden.

Wenn die Masse dann gut fest ist, müsst ihr sie nochmal kurz durchrühren, sonst lassen sich die Kugeln so schlecht rollen. Am Besten nehmt ihr Einweghandschuhe zum Formen. Füllt in eine Schale ca. die Hälfte der Schokoblättchen und dann gehts ans rollen. Mit einem Teelöffel portionsweise Kugeln portionieren, zu Kugeln rollen  und diese dann in den Schokoblättchen baden lassen. In eine flache Schale legen und die komplette Trüffelmasse somit  verarbeiten. Zum Schluss nochmal in den Kühlschrank zum Erholen 😉 . Ja, dann wären die Brombeer-Grappa-Trüffel für die Romeos, Herzbuben, wahre Helden, Cowboys, echte Kerle, Schmusekater und Strahlemänner dieser Welt fertig zum Vernaschen. Aber was ist ein Romeo ohne eine Julia?  Nüschts, aber so garnüschts. Und deshalb machen wir uns an die Julias …

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Für ca. 20-30 Julias:

  • 200g weiße Kuvertüre
  • 80ml Sahne (zimmerwarm)
  • 70g Butterkekse
  • 4 EL gefriergetrocknete Himbeeren
  • 4 EL Himbeergeist
  • 50g Palmfett ( Palmin)
  • 30g Butter
  • Puderzucker

 

Bei den lieben Julias auch wieder die Schokolade grob hacken und mit der Sahne bei schwacher Hitze, unter ständigem rühren, schmelzen. Hatte ich schonmal erwähnt, das weiße Schokolade etwas zickig ist? Deshalb auch wieder gaaaaanz vorsichtig und sachte behandeln. Und niemals aus den Augen lassen. Kurz bevor alles geschmolzen ist, die Butter und das Palmin dazugeben und rühren bis sich alles gut verbunden hat. Dann gleich vom Herd stellen und wieder 10 Minuten auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Butterkekse in einen Zippbeutel füllen und mit dem Nudelholz klein rollen. Die gefriergetrockneten Himbeeren ( hab ich aus dem Internet) klein hacken oder mit einer Gabel zerdrücken. Wenn die Schokolade kalt ist, den Himbeergeist dazugeben und gut durchrühren. Zum Schluss die Butterkekskrümel und die Himbeeren unter die Masse rühren und das Ganze in den Gefrierschrank für ca. 1-2 Std. Und ja, Gefrierschrank. Da es weiche Pralinen sind, geht ohne Froster die Kugelformung nicht 🙂 .

Also dann, wenn ihr die Zeit sinnvoll genutzt habt, wieder Einweghandschuhe an, die Schüssel mit dem gesiebten Puderzucker, gemischt mit noch etwas Himbeerkrümel, und wieder mit einem Teelöffel, Schokomasse portionieren und Kugeln formen. Dann nur noch im Puderzucker wälzen und nochmal in den Froster ( ja genau den 😉 ) und etwas ruhen lassen ( wer möchte, kann die Kugeln noch zusätzlich in flüssige, weiße Schokolade tauchen). Somit wären auch die Himbeer Pralinen für die Julias, Engel, wahre Heldinnen, Cowgirls, Zuckerschnuten, Schmusekatzen und Powerfrauen dieser Welt fertig.

Ja, also dann hätten wir Romeo & Juliet vereint. Also passend zum Valentinstag eine Praline für Ihn und eine für Sie. Meine Lieben Kolleginnen, ich hoffe, ich habe mein Soll befriedigend erfüllt 😉 und gebe hiermit das Happy End bekannt. An alle Romantiker und Romantikerinnen … euch einen schönen Valentinstag. Und auch hier wieder nicht vergessen …

GENUSS IST DAS HALBE LEBEN !

 

 

 

 

 

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